Robert Carl Blank

Am Donnerstag, den 20. April 2023 kommt mal wieder Robert Carl Blank in den Notenschlüssel. Schon in den Konzerten, die er vor Corona im Notenschlüssel präsentierte, passieren zwischen Himmel und Erde viele unterschiedliche Dinge, die niemand erklären kann. Unter anderem wie er es alleine nur mit seiner Gitarre und Stimme schafft, eine Masse (manchmal vor mehr als 1000 Menschen) so zu verzaubern, als würde er für jeden einzelnen singen. 

Der Konzertbesucher vergisst einen Abend mit dem sympathischen Fallschirmspringer aus Hamburg nur schwer, nachdem seine Songs einmal den Weg in den Gehörgang gefunden haben. Robert ist einziges lebendes Roadmovie, der in seinen Liedern seine Erfahrung wiedergibt und das Freiheitsgefühl mit jeder Pore ausstrahlt. Mr. Blank ist der Prototyp der neuen Generation von Songwritern, die ein aufregendes, spannendes und freies Leben führen und ihre Erfahrungen teilen wollen. Unberührt von den Bequemlichkeiten des bürgerlichen Lebens reist Robert Carl Blank bepackt mit einer Batterie von akustischen Gitarren, einem Fallschirm und einer dicken Portion Soul das ganze Jahr über durch die Welt, sammelt Material, beobachtet und schreibt seine Eindrücke und Erfahrungen als kodierte Reiseberichte nieder. Dabei sind seine Songs nie am Reißbrett entstandene Lückenfüller, sondern Reisetagebücher, inspiriert von intensiven Erfahrungen auf einer selbst gebuchten Welttournee. In den letzten Jahren fand bei dem unermüdlich schreibenden Künstler eine Rückkehr zu seinem ursprünglichen Sound statt, und so liefert sein fünftes Studioalbum „The Poet“, das im Herbst 2019 (VÖ 22.11.2019, 7us Media Group) auf den Markt kam, einen tiefen Einblick in die musikalische Sehnsuchtswelt eines Musikers, der das Werden dem Ankommen vorzieht, wie er im Titelsong des Albums singt. Robert macht hier ein großes emotionales Fass auf: Ein Album über die introspektive Welt des Songpoeten, der darauf besteht, dass nur die wirklich gute Liebe überleben kann. Es ist aber auch ein Album über Veränderung im Leben geworden. Das Album zeigt wieder einmal, wie groß das Talent dieses Mannes ist, einfach gute Songs zu schreiben und zu interpretieren. Im Gegensatz zum letzten Album ist der Sound bei „The Poet“ größtenteils akustisch und folkig gehalten, garniert mit zarten Streicherarrangements.

Hier der Song „Time“ auf Youtube. Der Eintritt ist frei, wir gehen mit dem Hut rum. 

 

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